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Dichtung   Wochenprognose für den Flach- und Tennengau       Sa, 09.05.26  
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Kontakt   Am Donnerstag ging an unserer Station eine 16-tägige niederschlagsfreie Periode zu Ende. Es war die geteilt   
Hintersee   sechstlängste Trockenphase unserer Messreihe. Alleine schon beachtlich genug, macht der Zeitpunkt des   
    Auftretens die Sache noch bemerkenswerter. Sind niederschlagsfreie Phasen vom Herbst über den Winter bis in   
WETTER   den aufkommenden Frühling hinein ganz üblich, so sinkt deren Wahrscheinlichkeit mit der beginnenden     
Niederschlag   Konvektion im April deutlich ab. Vergleichbar in unserer Messreihe waren hier nur die ebenfalls 16 trockenen   
Temperatur   Tage am Stück vom 16. April bis 1. Mai 2011. Die hydrografische Station in Faistenau wies noch eine 14-tägige   
Prognosen   Periode vom 17. Bis 30. Mai 1992 auf. Auch im Juni/Juli 1976 blieb es 2 Wochen durchgehend trocken. Mehr tat   
Gewitter   sich in den letzten 130 Jahren zwischen Mitte April und August in dieser Hinsicht nicht.       
Winter                        
Buch   Die Dürre dürfte zumindest vorläufig ihren Höhepunkt erreicht haben. Laut einer Auswertung der Geosphere   
Rekorde   Austria ist sie derzeit im Lungau am ausgeprägtesten. Seit März fehlen etwa in Tamsweg 90 % des     
Historisch   durchschnittlichen Niederschlags. Dort sind nur 10 l/m² gefallen. Da hatten wir es in Hintersee Dank einer kurzen   
    Nordwestlage Ende März vergleichsweise gut. Dennoch beträgt das Defizit für diesen Zeitraum hier 53 %.  
                         
    Die neue Vorhersagewoche bringt nach einem freundlichen und warmen Wochenende von Montag auf Dienstag   
    einen Wetterumschwung, welcher mit nennenswerten Regenmengen einhergehen soll. Und aufgemerkt:     
    Dienstagfrüh könnte es bis in höhere Täler kurz schneien. Die restliche Woche verläuft wechselhaft mit langsam   
    steigenden Temperaturen.                
                         
    Der Alpenraum liegt am Wochenende im Einflussbereich eines Hochs über Nordosteuropa, dessen Keil bis zu   
    uns reicht. IN der Höhe wird dabei aus Südwest feucht-warme Luft eines Tiefs vor der Iberischen Halbinsel   
    herbeigeführt. Nordwestlich tummeln sich ein Hoch bei Island und ein Tief über der Norwegischen See. Letzteres   
    übernimmt zu Wochenbeginn das Kommando, aber vorerst dringt seine Kaltfront über die Nordsee nur bis zum   
    nördlichen Mitteleuropa vor. Der Trog tropft über Norddeutschland ab und das entstandene Ablegertief verlagert   
    sich ostwärts. Damit kommt während des Montags die Kaltfront zur Alpennordseite voran, ihr voraus geht eine   
    Schauer- und Gewitterlinie. Mit dem folgenden Trog flutet in der Nacht zu Dienstag Kaltluft polaren Ursprungs   
    aus Nordwest das Vorhersagegebiet. Diese gelangt bis zum Mittwoch mehr unter Zwischenhocheinfluss von   
    Nordwesten her. Die nächste Störung dreht sich aber schon am Mittwoch von der Nordsee herein. Der     
    zugehörige Trog soll diesmal jedoch ein stück weiter im Westen verbleiben, sodass der Kaltluftvorstoß über   
    Frankreich in den Mittelmeerraum gelenkt wird. Dort soll sich zum Freitag hin ein Ablegertief über Oberitalien   
    ausbilden, wodurch wir an die föhnige Vorderseite gelangen würden.          
                         
    Der heutige Samstag startet wechselnd bewölkt. Von Westen her ziehen ein paar Wolkenfelder durch. Dichter   
    sind sie im nördlichen Flachgau, freundlicher ist es dagegen in der Osterhorngruppe und im Tennengau. AM   
    Nachmittag dreht sich das Bild, da über den Bergen Quellwolken entstehen und sich nördlich davon die Sonne   
    mehr durchsetzen kann. Ein kurzer Regenschauer ist am späteren Nachmittag aus den Quellungen nicht ganz   
    ausgeschlossen. Die Höchstwerte erreichen 19 bis 24 Grad.          
                         
    Morgen, Sonntag, herrscht für den obligatorischen Muttertagsausflug passendes Wetter mit Sonnenschein und   
    warmen Temperaturen. Der Tag verläuft freundlich und mit etwas föhnigem Südwestwind erreichen die Maxima   
    22 bis 27 Grad. Über den Bergen zeigen sich die nachmittäglichen Quellwolken, aber auch sonst ziehen ein paar   
    dünne hohe Schleierwolken vorüber.              
                         
    Der Montag bringt am Vormittag noch wechselnd bewölktes Wetter, der Tag beginnt also noch mit zeitweiligem   
    Sonnenschein. Über die Mittagsstunden verdichten sich die Wolken und von Westen her ziehen teils gewittrige   
    Regenschauer mit lebhaft bis stark auffrischendem West- bis Nordwestwind durch. Nach einer kurzen     
    Ruhephase setzt am Abend bzw. in der Nacht zu Dienstag Regen ein. Die höchsten Temperaturen werden am   
    Montag mit 15 bis 20 Grad am späten Vormittag erreicht, danach kühlt es ab.        
                         
    Am Dienstag regnet, schneeregnet oder schneit es in den Morgenstunden noch aus der Nacht heraus, ehe der   
    Niederschlag in allmählich abklingende Schauer übergeht. IN der Osterhorngruppe und dem Lammertal kann es   
    in der Früh die Schneefallgrenze womöglich sogar bis zum Talboden herunter drücken. Auf den Bergen gibt es   
    einen kurzen Wintergruß. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze rasch wieder bis ins Mittelgebirge an. Im Laufe   
    des Nachmittags bleibt es immer öfter trocken und die Wolken lockern auf. Bei teils lebhaften NW-Wind kühlt es   
    markant ab, die Höchstwerte bewegen sich zwischen 8 und 13 Grad.          
                         
    Der Mittwoch beginnt nach klarer Nacht frisch. In windgeschützten lagen kann es Bodenfrost geben. Das Wetter   
    an diesem Tag wird freundlich mit Sonnenschein, wenn auch am Nachmittag ein paar Quellwolken unterwegs   
    sind. Ein Regenschauer ist dabei nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Temperaturen steigen auf 13 bis 18 Grad.  
                         
    Am Auffahrtstag erst wechselnd bewölkt mit zeitweiligem Sonnenschein. Am Nachmittag tauchen mehr Wolken   
    auf und es kann Regenschauer geben bei maximal 14 bis 19 Grad.          
                         
    Am Freitag aus heutiger Sicht wiederum wechselnd bewölkt. Bei föhnigem Südwestwind klettern die     
    Temperaturen auf 20 bis 25 Grad.              
                         
                         
   
   
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
                         
                         
                         
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